Reiseplanung Afrika 2009
Aus CaiaWiki
München - Windhoek (~8.000 km)
Afrika wir kommen!
Am 9. August 20:55 Uhr geht es auf die fast 8000 km lange Reise von München nach Windhoek. Nach der Ankunft am Hosea Kutako Airport gegen 6:00 Uhr morgens bleibt uns nur noch, den 4x4 Toyota zu übernehmen. Dann kann das Abenteuer beginnen. Hoffentlich sind die Reifen nicht wieder so runter, wie beim letzten Mal...
| Kartensymbole: | München | |
| Windhoek |
Reiseroute
Weiter unten habe ich eine Übersichtskarte der Reiseroute erstellt. Dort kann man sich zum Beispiel Hineinvergrößern und schon mal die eine oder andere Lodge aus der Vogelperspektive betrachten. Und das fotorealistisch! Deshalb vorweg eine kurze Erklärung zur Benutzung.
Erklärung zur Karte
- Alle Zahlen-Symbole auf der Karte zeigen unsere Unterkünfte und sind anklickbar. Man erhält dann den Ankunftstag und einen Verweis auf die Internetseite der Lodge. (Es sind viele sehr schöne Seiten darunter, die einen guten Einblick geben. Leider ist die eine oder andere Seite gelegentlich nicht verfügbar.) Die Zahlen der Symbole stehen für die Reihenfolge der Reise.
- Am linken Rand der Karte befinden sich anklickbare Symbole um den Kartenausschnitt zu ändern. Hier eine kurze Übersicht:
Hinweis: Statt der rechts/links-Pfeile kann man den Kartenausschnitt auch mit gedrückter linker Maustaste verschieben.
Rechts oben befinden sich noch drei interessante Symbole. Durch Anklicken kann man die Art der angezeigten Karte ändern:
Übersichtskarte
Aber nun zur Übersichtskarte der Reiseroute. Viel Spaß beim "Erkunden"!
10. August / Windhoek - Rehoboth

Aunkunft in Windhoek um 6.00 Uhr. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten und Organisation des Mietwagens Weiterfahrt auf geteerter Straße Richtung Rehoboth zum etwa 100km südlich liegenden Lake Oanob Resort.
Dann Ausruhen auf der Lodge und erste Eindrücke von Namibia sammeln. In Windhoek sind vorher noch die nötigen Einkäufe zu erledigen - am besten in der Maerua Mall.
Abends dann das erste afrikanische Essen mit Blick auf den See genießen.
Für die nächsten 2 Wochen wird es vermutlich für Vegetarier schwer - allerdings ist das Fleisch in Namibia von allerfeinster Qualität!
| Koordinaten: S 23°19'20.5" E 17°0'53.65" |
11. August 2009 / Rehoboth - Little Sossus Lodge
Nachdem das Auto nochmal vollgetankt wurde, geht es heute auf ungeteerter Straße, den Gravel Roads, in die weite, wilde Landschaft Namibias. Mit etwas Glück kann man Strauße, Springböcke, Warzenschweine oder Paviane sehen.
Heutiges Ziel ist die Little Sossus Lodge im Namib Naukluft Park.
Zur Erfrischung nach staubiger Tagesfahrt steht ein Swimming Pool bereit.
Die Namib ist die älteste Wüste der Welt und mit ihren roten Sterndünen eines der Highlights Namibias.
| Koordinaten: S 24°39'32.5" E 15°59'27.7" |
12. August 2009 / Little Sossus Lodge - Namib Desert Lodge
Aufstehen am sehr frühen Morgen, um bei Sonnenaufgang in den Dünnen der Sossusvlei zu sein. Diese Landschaft im Morgenlicht ist ein unvergleichliches Erlebnis.
Hier werden wir das erste Mal den Allradantrieb unseres Toyotas brauchen. Ich hoffe, es muß keiner schieben ...
Immerhin ist es zu dieser Zeit nach eisiger Nacht noch angenehm kühl.
Gegen Mittag, wenn die Sonne weniger Erbarmen hat, zurück ins klimatisierte Auto. Heutiges Ziel ist die etwa 60km entfernte Namib Desert Lodge.
Gegen 15.30 Uhr werden wir an einer Sundowner Fahrt teilnehmen.
Nach herrlichen Ausblicken in die Wüste und die Petrified Dunes (versteinerte Dünen) werden wir kurz vor Sonnenuntergang auf einer schönen Düne unseren Sundowner bei einem Glas Rotwein oder Gin genießen.
Nach der Rückkehr zur Lodge erwartet uns ein leckeres Abendessen im Hauptgebäude, das mit einer Gesangseinlage des Personals beendet wird.
Dies könnte ungefähr so klingen.
| Koordinaten: S 24°6'55.1" E 15°54'20.9" |
13./14. August 2009 / Namib Desert Lodge - Rostock Ritz
Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir weiter nach Solitaire, um das Auto zu tanken und herrlichen, deutschen Apfelkuchen mitten in der Wüste zu essen. Von jetzt an ist es nicht mehr weit zur Rostock Ritz Desert Lodge
Dort werden wir die Ruhe genießen, die vielleicht von einigen übermütig herumtollenden Erdmännchen gestört wird. Der Blick über den Pool in die Wüste ist traumhaft. Vielleicht tauchen in der Ferne immer wieder die wogenden Hälse der Strauße auf oder kleine Windhosen drehen sich lustig kreiselnd durch die Wüste. Gegen Nachmittag steht die nächste Sundowner Fahrt in wunderschönem Gelände auf dem Programm.
Am nächsten Morgen Frühstück im Rostock Ritz und genießen der Landschaft. Die drolligen Erdmännchen wollen gerne gestreichelt werden. Auch kleine Spaziergänge um die Lodge können unternommen werden. Ohne Probleme bekommt man die Zeit am Pool liegend, Amarula trinkend und in die Ferne blickend herum.Viel zu schnell wird es Nachmittag sein. Der Rundflug über die Sossusvlei Dünen bis zum Atlantik steht kurz bevor. Überflogen werden unter anderem die gesunkene Eduard Bohlen und die Hütten und Wagen der Diamantensucher. Die trockene Hitze hat all dies sehr gut konserviert. Außerdem sehen wir noch die unzähligen Seehunde, die übermütig durch die Wellen tollen und Knochen gestrandeter Wale. Entlang der Hohen Wand geht es über den Kuiseb Canyon zurück zur Rostock Ritz Lodge.
Ein unvergessliches Erlebnis.
| Koordinaten: S 23°31'53.2" E 15°48'37.8" |
15./16. August / Rostock Ritz - Swakopmund
Nach einem leckeren Frühstück geht es zurück auf die Pad. Der Kuiseb Pass wird heute mit dem Auto durchquert. Danach verschwindet auch das letzte Hälmchen Gras und graue Sandwüste umgibt uns, bis plötzlich wie aus dem Nichts der Atlantik und das Städtchen Walvis Bay auftauchen. Entlang der Küste ist es nicht mehr weit bis Swakopmund.
In Swakopmund angekommen, der "deutschesten Stadt" Namibias, genießen wir nach der staubigen Fahrt die klare Seeluft. In einem guten Fischrestaurant klingt ein ereignisreicher Tag aus.
Der nächste Morgen steht zum Bummeln in Swakopmund, der alten deutschen Kolonialstadt mit ihren wunderschönen Gebäuden, zur Verfügung. Hübsche Geschäfte laden ein, die afrikanische Kultur etwas besser kennenzulernen. Manch Souvenier kann erstanden werden. Schöne Cafes und nette kleine Restaurants laden zum Verweilen ein. Auch Flamingos und Pelikane können wir beobachten.
Außderdem steht das Auffüllen der Vorräte im Auto auf dem Programm. Erst in Windhoek gibt es wieder Einkaufsmöglichkeiten. Ein Einkaufsbummel im Supermarkt ist ebenfalls ein Erlebnis.
| Koordinaten: S 22°40'20.7" E 14°31' 27.9" |
17. August / Swakopmund - White Lady Lodge
Ein Stück folgen wir noch der Skelettküste bevor wir ins Landesinnere - das Damaraland - abbiegen.
Unser nächstes Ziel ist die White Lady Lodge.
Wenn möglich werden wir auch hier an einer Sundowner Fahrt teilnehmen, um die herrliche Landschaft um den Brandberg zu sehen. Hier liegt auch der Königsstein, mit 2.606 m höchster Berg Namibias.
Am Brandberg wurden bis heute fast 45.000 Felsmalereien entdeckt. Die bekannteste von ihnen ist die ca. 45 cm große Weiße Dame (White Lady). Ausserdem besteht die Chance, wilde Wüstenelefanten zu treffen. Hoffentlich haben wir Glück.
| Koordinaten: S 21°1'6.0" E 14°40'53.1" |
18. August / White Lady Lodge - Okaukuejo Resort
Weiter geht unsere Fahrt durch die Savanne auf den staubigen Gravel Roads. Wir durchqueren das Damaraland und werden entlang der Straße immer wieder Herero Frauen sehen, die ihre Souvenirs anbieten.
Mit etwas Glück begegnen wir auch einem donkeycar - dem Auto der Damara und Hereros, die hier mit ihren Ziegen- und Rinderherden leben.
Bei Khorixas erreichen wir wieder geteerte Straße. Nach einem kurzen Tankstopp kommen wir jetzt zügig vorwärts und erreichen bald das Andersson-Gate, den Eingang zum Etosha Nationalpark.
Wir übernachten innerhalb des Parks, der die Größe Hessens besitzt, im Okaukuejo Resort, einer ehemaligen deutschen Polizei- und Militärstation in Namibia. Der Ort hieß ursprünglich Okakwiya, „die Frau, die jedes Jahr ein Kind gebärt".
Ab jetzt gibt es auf diesem fruchtbaren Stück Erde alles zu sehen - Elefanten, Zebras, Giraffen, Oryx-Antilopen, Löwen, Büffel, Nashörner ...
Da wir nicht wie die Tagesbesucher, den Park bei Sonnenuntergang verlassen müssen, können wir den Abend am beleuchteten Wasserloch verbringen. Dies ist ein ganz besonderes Erlebnis.
| Koordinaten: S 19°10'50.1" E 15°54'59.0" |
19. August / Okaukuejo - Halali
Weiterfahrt im Park vorbei an der großen Etosha-Pfanne mit hoffentlich vielen Tierbegegnungen bis Halali.
Dort werden wir die zweite Nacht im Park verbringen. Auch hier am Moringa-Wasserloch, sind nächtliche Wildbeobachtungen garantiert.
Ein paar Impressionen schon mal vorweg:
| Koordinaten: S 19°2'10.5" E 16°28'13.3" |
20. August / Halali - Onguma
Nach intensiver Pirschfahrt erreichen wir am Abend das Ostgate des Parks.
Wir übernachten außerhalb im luxuriösen Onguma Tented Camp.
Unsere Unterkunft liegt direkt am Wasserloch. Mit etwas Glück werden wir in der Nacht viele Tiere beobachten und belauschen können.
| Koordinaten: S 18°43'50.8" E 17°2'53.4" |
21. August / Onguma - Etosha Aoba Lodge
Am Morgen fahren wir noch einmal in den Park hinein und erkunden die Fisher's Pan. Die große Pfanne im Ostteil des Parks ist die Wasserstelle aller Tiere. In den frühen Morgenstunden wird viel Wild zu beobachten sein.
Am Abend verlassen wir den Park zum letzten Mal und übernachten in der Aoba Lodge
| Koordinaten: S 18°45'27.5" E 17°5'56" |
22. August / Aoba Lodge - !Uris Safari Lodge

Langsam heisst es Abschied nehmen von Namibia, deshalb geht es heute Richtung Süden durch das Land der Buschleute (San) bis Tsumeb.
Übernachten werden wir wieder sehr gediegen in !Uris Safari Lodge. Auf dem alten Bergwerksgelände befinden sich hauptsächlich Kupferminen - einige davon sind durch steigende Rohstoffpreise heute sogar wieder in Betrieb.
Am gemütlichen Feuerplatz kann man abends in Büchern über den Bergbau stöbern, oder auch einfach nur die Schätze des Weinkellers, dessen Eingang einem Minenschacht gleicht, geniessen.
| Koordinaten: S 19°17'6" E 17°31'34.2" |
23. August / !Uris Safari Lodge - Terra Afrika Gasthaus
Nach einem schönen Frühstück brechen wir in Richtung Windhoek auf. Unsere Strecke führt uns 500 Kilomter auf geteerter Straße durch das Land. Wir durchfahren interessante Landschaften und erreichen am Nachmittag wieder die Hauptstadt Namibias.
Unsere letzte Nacht in Afrika verbringen wir in der Terra Africa Lodge. Aber ob es wirklich die letzte Nacht ist? Afrika spaltet die Menschen, manche kommen immer wieder, andere nie mehr.
| Koordinaten: S 22°35'44.6" E 17°6'3.1" |
24. August / Windhoek - München
Heute heisst es leider früh aufstehen - nach 2 hoffentlich unvergesslichen Wochen geht es zurück zum Flughafen. Um 7:45 heben wir voller Eindrücke ab, um Richtung München zu fliegen.
Nachdem wir Länder wie Angola, Kongo, Tschad und Lybien überflogen haben, ist es nur noch ein Katzensprung über das Mittelmeer und die Alpen.
Die Ankunft ist für 18:35 geplant.
| Koordinaten: S 22°28'53.3" E 17°28'5.1" |
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Andere Reiseberichte
http://www.abenteuer-namibia.com/reisebericht/der_flug_nach_windhoek.html


